Deutschland: Einfuhrpreise steigen erstmals seit 2012

WIESBADEN (awp international) - Der Preisverfall von nach Deutschland importierten Gütern ist zumindest vorerst beendet. Nach Zahlen des Statistischen Bundesamts vom Donnerstag legten die Einfuhrpreise im November gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,3 Prozent zu. Das ist der erste Anstieg seit November 2012. Im Oktober waren die Einfuhrpreise noch um 0,6 Prozent gefallen, im September um 1,8 Prozent.
22.12.2016 08:00

Ein wichtiger Grund für die Rückkehr der Teuerung in den positiven Bereich ist eine Erholung bei den Energiepreisen. Energie insgesamt war laut Bundesamt im November um 0,9 Prozent teurer als ein Jahr zuvor. Noch im Vormonat Oktober war hier ein deutlicher Rückgang verzeichnet worden.

Der seit einiger Zeit anhaltende Preisrückgang bei Ölerzeugnissen hat sich zuletzt abgeschwächt und wirkt inzwischen weniger dämpfend auf die Preisentwicklung bei den Importen insgesamt. Lasse man Erdöl und Mineralölerzeugnisse ausser Betracht, hätten die Einfuhrpreise im Vorjahresvergleich im November um 0,4 Prozent zugelegt, so die Statistiker./tos/zb

(AWP)