Einfuhrpreise legen in Deutschland weniger stark zu

Der Preisauftrieb bei nach Deutschland importierten Gütern hat sich zuletzt abgeschwächt. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts vom Mittwoch lagen die Einfuhrpreise im Mai 4,1 Prozent höher als ein Jahr zuvor. In den Vormonaten April und März hatte der entsprechende Zuwachs jeweils noch bei 6,1 Prozent gelegen. Analysten hatten zwar mit einer Abschwächung des Preisauftriebs im Mai gerechnet. Sie gingen jedoch von einer etwas höheren Rate von 4,6 Prozent aus.
28.06.2017 08:01

Im Vergleich zum Vormonat April gingen die Importpreise im Mai um 1,0 Prozent zurück. Experten hatten mit einem schwächeren Rückgang um 0,6 Prozent gerechnet.

Importierte Vorleistungsgüter, die in den Produktionsprozess einfliessen, waren laut den Statistikern im Mai 6,1 Prozent teurer als im Vorjahresmonat. Deutlich nachgelassen hat der Preisauftrieb im Bereich Energie. Hier war die Rate im Mai mit 15,7 Prozent zwar weiterhin hoch. Vor einem Monat hatten die Statistiker für April jedoch einen Zuwachs um 28,8 Prozent angegeben./tos/stb

(AWP)