Eurozone: Anstieg der Produzentenpreise schwächt sich ab

In den Euro-Ländern hat sich der Anstieg der Produzentenpreise in der Industrie spürbar abgeschwächt. Sie seien im März um 3,9 Prozent zum entsprechenden Vorjahresmonat gestiegen, teilte die europäische Statistikbehörde Eurostat am Mittwoch in Luxemburg mit. Volkswirte hatten mit einem Anstieg um 4,2 Prozent gerechnet, nachdem im Februar mit 4,5 Prozent die höchste Teuerungsrate seit November 2011 erreicht worden war.
03.05.2017 11:19

Nach wie vor schlagen sich gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegene Energiepreise in der Statistik nieder. Allerdings hat sich die Preisentwicklung in diesem Sektor abgeschwächt. Im Jahresvergleich stiegen die Energiepreise im März um 8,2 Prozent. Ohne Berücksichtigung der Energiekosten sind die Produzentenpreise um 2,4 Prozent gestiegen.

Im Vergleich zum Vormonat hat der Energiesektor jedoch auf die Preisentwicklung gedrückt, sodass die Erzeugerpreise im März in dieser Abgrenzung um 0,3 Prozent fielen. Erwartet wurde nur ein Rückgang um 0,1 Prozent. Einem Dämpfer der Energiepreise um 1,7 Prozent im Monatsvergleich standen Preissteigerungen bei Vorleistungs-, Verbrauchs-, Gebrauchs- sowie Investitionsgütern gegenüber./jkr/bgf/stb

(AWP)