Eurozone: Geldmenge wächst schwächer

Das Wachstum der Geldmenge im Euroraum hat sich im Februar verlangsamt. Die breit gefasste Geldmenge M3 wuchs zum Vorjahresmonat um 4,7 Prozent, wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Montag in Frankfurt mitteilte. Im Vormonat hatte die Rate revidiert 4,8 (zunächst 4,9) Prozent betragen. Analysten hatten aktuell ein Wachstum um 4,9 Prozent erwartet.
27.03.2017 10:34

Das Wachstum der enger gefassten Geldmenge M1 blieb bei 8,4 Prozent. M1 gilt aufgrund seines hohen Anteils an kurzfristigen Bankeinlagen als guter Konjunkturindikator.

Die Kreditvergabe entwickelte sich uneinheitlich. Während die Kredite an private Haushalte stärker wuchsen als im Vormonat, ging das Wachstum von Krediten an Unternehmen zurück. Die Darlehensvergabe an die privaten Haushalte erhöhte sich im Februar um 2,3 Prozent zum Vorjahresmonat, nach 2,2 Prozent im Januar. An Unternehmen wurden 2,0 Prozent mehr Kredite vergeben als ein Jahr zuvor, nach 2,3 Prozent im Januar./bgf/jsl/mis

(AWP)