Eurozone: Wachstum schwächt sich im zweiten Quartal wie erwartet ab

In der Eurozone hat sich das Wirtschaftswachstum im Frühjahr wie erwartet abgeschwächt. Im zweiten Quartal sei das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal gestiegen, teilte das Statistikamt Eurostat am Freitag in Luxemburg laut einer dritten Schätzung mit. Die Statistiker bestätigten damit wie von Ökonomen erwartet eine vorherige Schätzung von Mitte August. Im ersten Quartal hatte die Wirtschaftsleistung noch um 0,4 Prozent zugelegt.
06.09.2019 11:04

In Deutschland, der grössten Volkswirtschaft der Eurozone, ist die Wirtschaftsleistung sogar um 0,1 Prozent geschrumpft. In Italien stagnierte die Wirtschaft. In Frankreich, der zweitgrössten Volkswirtschaft, legte das BIP um 0,3 Prozent zu. Das stärkste Wachstum in der Eurozone erzielten Griechenland, Litauen und Zypern, wo die Wirtschaftsleistung jeweils um 0,8 Prozent stieg.

Gegenüber dem Vorjahresquartal wuchs die Wirtschaft der 19 Euroländer um revidierte 1,2 Prozent. In der vorherigen Schätzung war noch ein Wachstum von 1,1 Prozent ermittelt worden./jsl/bgf/mis

(AWP)