Experten der Credit Suisse halten an BIP-Prognose für 2017 fest

Trotz beruhigenden Signalen nach den Wahlen in Frankreich bleiben die Ökonomen der Grossbank Credit Suisse (CS) verhalten optimistisch. Die Prognosen für das Wirtschaftswachstum in der Schweiz bleiben für das laufende Jahr bei 1,5%.
31.05.2017 16:23

Dies sagten die Experten am Mittwoch an ihrem Investment Outlook in Zürich vor Journalisten. In dem Ausblick, der sich an Investoren richtet, sprechen die Experten von geringeren politischen Unsicherheiten nach der Wahl von Emmanuel Macron zum Präsidenten. Die Arbeitslosigkeit sei auf dem Rückzug, die Lage für die Konsumenten besser.

Der Druck auf den Schweizer Franken habe etwas abgenommen. Die Experten der CS schätzen, dass die Devisenkäufe der Grossbank sich auf wöchentlich etwa 500 Mio CHF begrenzen werden. Von einer baldigen Abkehr der Tiefzinspolitik gehen sie aber nicht aus.

Die Situation für die kleineren und mittleren Unternehmen im Zusammenhang mit dem starken Franken wird daher noch etwas anhalten. Die KMU seien etwas länger davon betroffen als Grossunternehmen, die schneller auf andere Märkte ausweichen können. Seit dem Frankenschock im Januar 2015, als die SNB den Euro-Mindestkurs aufgab und der Franken auf einen Schlag massiv teurer wurde, habe sich die Situation aber deutlich verbessert. Im Jahr 2018 rechnen die CS-Ökonomen nun mit einem stärkeren Wachstum von 1,7%.

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(AWP)