EZB-Präsident Draghi warnt vor Protektionismus und schweigt zur Geldpolitik

Der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) Mario Draghi hat vor einem wachsenden Protektionismus gewarnt. "Der freie Handel ist in Gefahr", sagte Draghi am Freitag in Jackson Hole anlässlich einer Notenbankkonferenz. Ein Rückkehr zum Protektionismus wäre ein ernstes Risiko.
25.08.2017 21:36

Zur aktuellen Geldpolitik und auch zum Wechselkurs des Euro äusserte er sich nicht. Einige Beobachter hatten erwartet, dass er sich zum starken Eurokurs äussern würde. Dieser baute seine Kursgewinne nach der Rede aus und stieg auf 1,1941 US-Dollar. Dies ist der höchste Stand seit Anfang 2015.

jsl/he

(AWP)