F&E konzentriert sich laut Studie vor allem auf Hightech-Industrie

Unternehmen in der Schweiz gehören immer noch zu den innovationsstärksten der Welt. Von 2012 bis 2014 ist zwar die Zahl der Firmen, die Innovationen hervorbringen, leicht gesunken. Die Firmen, die Innovationen generierten, erhöhten aber den Anteil dieser Ausgaben am Umsatz.
02.02.2017 11:35

Das sind Ergebnisse einer Studie, die von der Konjunkturforschungsstelle KOF der ETH Zürich im Auftrag des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) bei rund 5900 Unternehmen durchgeführt wurde.

Es zeige sich eine zunehmende Konzentration von Forschung und Entwicklung (F&E) vor allem in der Hightech-Industrie, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Bei den traditionellen Dienstleistern, etwa im Handel und in Verkehr und Logistik, sei der Anteil der F&E-treibenden Unternehmen gesunken.

Die Umfrage habe auch gezeigt, dass Kosteneinsparungen durch Prozessinnovationen immer häufiger vorkommen würden. Gehemmt werden Innovationsaktivitäten nach Ansicht der befragten Unternehmen durch hohe Kosten für Forschung und Entwicklung sowie zu lange Amortisationszeiten von Innovationen. Der Stellenwert von Kooperationen bei Projekten nehme bereits seit 2009 zu.

(AWP)