G20: Trump und Putin hoffen auf bessere bilaterale Beziehungen

US-Präsident Donald Trump und Russlands Staatschef Wladimir Putin haben bei ihrer lange erwartete ersten Begegnung die Hoffnung auf bessere bilaterale Beziehungen geäussert. Die beiden setzten sich nur von ihren Aussenministern begleitet am Freitag beim G20-Gipfeltreffen in Hamburg zusammen.
07.07.2017 17:32

Putin sagte, er wolle die drängendsten bilateralen und internationalen Fragen besprechen und hoffe "auf positive Ergebnisse". Trump sagte, es sei ihm eine Ehre, Putin zu treffen. Er hoffe, "dass positive Dinge geschehen".

Das russisch-amerikanische Verhältnis ist so schlecht wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Nach vorherigen Ankündigungen sollte es bei dem Gespräch auch um die Kriege in Syrien und der Ukraine gehen. Bei persönlichen Begegnungen liessen sich Probleme besser lösen als in Telefonaten, sagte Putin. US-Aussenminister Rex Tillerson und sein russischer Kollege Sergej Lawrow hatten die Spitzenbegegnung vormittags in Hamburg vorbereitet.

Die Präsidenten sassen auf weissen Stühlen und wandten sich einander immer wieder zu. Trump wirkte allerdings angespannt, solange noch Journalisten im Raum waren. Der Präsident reagierte nicht auf den Zuruf von Reportern, ob er die mutmassliche russische Einmischung in die US-Wahl ansprechen werde. Nach Auffassung von US-Geheimdiensten haben russische Hacker versucht, durch den Diebstahl von Daten der Demokratischen Partei die Wahl zu beeinflussen./fko/aw/DP/she

(AWP)