Geldmenge wächst in der Eurozone etwas stärker

Die Geldmenge im Euroraum ist im Mai etwas stärker gewachsen als zuletzt. Nach Angaben der Europäischen Zentralbank (EZB) vom Mittwoch erhöhte sich die breit gefasste Geldmenge M3 zum Vorjahresmonat um 5,0 Prozent. Experten hatten dies erwartet. Im Vormonat April hatte die Rate bei 4,9 Prozent gelegen, nachdem sie im März auf den höchsten Wert seit dem Jahr 2009 bei 5,3 Prozent gestiegen war.
28.06.2017 10:31

Das Wachstum der enger gefassten Geldmenge M1 blieb im Mai unverändert bei 9,3 Prozent. M1 gilt aufgrund seines hohen Anteils an kurzfristigen Bankeinlagen als guter Konjunkturindikator.

Die Kreditvergabe zog ausgehend von einem verhaltenen Niveau etwas an. An private Haushalte wurden 2,6 Prozent mehr Kredite vergeben, nach 2,4 Prozent im Vormonat. Das Wachstum der Kreditvergabe an Unternehmen ausserhalb des Finanzsektors verblieb unterdessen unverändert bei 2,4 Prozent./tos/bgf/stb

(AWP)