Immobilienanlagen büssen laut Umfrage an Attraktivität ein

Immobilienanlagen haben an Attraktivität eingebüsst. Dies hat eine Umfrage des Beratungsunternehmens KPMG unter Investoren und Bewertern ergeben.
28.09.2017 11:24

Der von KPMG entwickelte Swiss Real Estate Sentiment Index (SRESI), der die Stimmung unter den Experten für die kommenden zwölf Monate misst, ist gegenüber dem Vorjahreswert um 11,9 Punkte auf 15,2 gesunken. Markant zurückgefallen ist der Preiserwartungsindex, und zwar auf 10,3 Punkte von 39,1. Die Immobilienprofis rechnen also mit einem Ende der Preisrallye im Immobilienanlagemarkt, wie es heisst.

Konkret erwartet fast die Hälfte der Umfrageteilnehmer für die nächsten zwölf Monate stagnierende Preise. Rund ein Viertel geht von sinkenden Preisen aus.

Die Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Lage wird mit 34,6 Punkten deutlich optimistischer als noch im letzten Jahr (-20,9) eingeschätzt und liegt damit nach zwei negativen Jahren wieder im positiven Bereich.

ZINSRISIKEN GESTIEGEN

Akuter als im Vorjahr wird die Gefahr des Einflusses von Zinsrisiken und sinkenden Immobilienwerten eingestuft, wie es heisst. Das grösste Risiko orten die Umfrageteilnehmer nach wie vor in einer Verschärfung von Regulierungen.

Wie es weiter heisst, sind 42% der befragten Investoren bereit, in den kommenden zwölf Monaten zumindest partiell höhere Risiken bei ihren Immobilieninvestitionen einzugehen (Vorjahr 36%).

cp/ra

(AWP)