Importe im Februar schwungvoller als Exporte

Der Schweizer Aussenhandel hat im Februar in beide Verkehrsrichtungen zugelegt. Dabei haben sich die Importe jedoch schwungvoller entwickelt als die Exporte, wie die Eidgenössische Zollverwaltung am Dienstag mitteilt. Konkret erhöhten sich die Exporte arbeitstagbereinigt um 0,9% (real: -2,5%) auf 17,8 Mrd CHF. Die Importe nahmen gleichzeitig um +5,4% (real: -1,2%) auf 14,6 Mrd CHF zu. Die Handelsbilanz schloss somit mit einem Überschuss von 3,3 Mrd CHF.
21.03.2017 08:30

Positiv trugen laut den Angaben die Exporte von Metallen mit +10% und jene von Chemisch-Pharmazeutischen Produkten mit einer Zunahme von 4% bei. Hingegen belasteten die rückläufigen Ausfuhren von Uhren (-6%) sowie Bijouterie und Juwelierwaren (-21%) die Gesamtexporte.

Bei den Einfuhren entwickelten sich die Energieträger (+38%) am stärksten, was laut der EZV jedoch vor allem preisbedingt war. Deutlich zugenommen habe ausserdem die Einfuhr von Fahrzeugen (+34%) sowie von chemisch-pharmazeutischen Produkten (+15%). Die Entwicklung bei den Fahrzeugen sei vor allem auf den Import dreier Verkehrsflugzeuge zurückzuführen, heisst es dazu.

rw/gab

(AWP)