Iran weist US-Vorwürfe zu Angriffen auf saudische Ölraffinerie zurück

Der Iran hat Vorwürfe von US-Aussenminister Mike Pompeo vehement zurückgewiesen, das Land sei an den Drohnenangriffen auf die grösste Ölraffinerie in Saudi-Arabien beteiligt gewesen. Pompeos Unterstellungen seien absurd, unerklärlich und daher auch halt- und wirkungslos, sagte Aussenamtssprecher Abbas Mussawi am Sonntag. Was im Jemen passiere, sei der Widerstand der Jemeniten gegen die Kriegsverbrechen der von den Saudis angeführten Militärkoalition, sagte der Sprecher laut Nachrichtenagentur Isna.
15.09.2019 14:11

Pompeo hatte den Iran für die Angriffe verantwortlich gemacht. "Inmitten der Rufe nach Deeskalation hat der Iran jetzteinen beispiellosen Angriff auf die Welt-Energieversorgung verübt. Es gibt keinen Beweis, dass die Angriffe vom Jemen kamen," so Pompeo auf Twitter. Zuvor hatten sich die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen aus dem benachbarten Jemen ausdrücklich zu den Angriffen bekannt.

Weiter sagte Mussawi: "Weil die US-Politik des maximalen Drucks auf den Iran gescheitert ist, sind die Amerikaner nun auf die der maximalen Lügen umgestiegen.". Aber trotz extremer Feindseligkeit sollten die Aussagen von Politikern "ein Minimum an Glaubwürdigkeit" haben, was aber bei den Amerikanern derzeit nicht der Fall sei. Daher könnte man zu dem Ergebnis kommen, dass sie mit solchen absurden Unterstellungen "ganz andere Ziele" verfolgen, sagte er weiter./str/fmb/DP/men

(AWP)