Kanadische Währungshüterin bringt stärkere geldpolitische Straffung ins Spiel

Ein führendes Mitglied der kanadischen Notenbank hat eine mögliche stärkere geldpolitische Straffung ins Spiel gebracht und dem kanadischen Dollar dadurch Auftrieb gegeben. Bei der Zinsentscheidung am Vortag sei darüber diskutiert worden, ob die Geschwindigkeit der Zinserhöhungen erhöht werden sollte, sagte Carolyn Wilkins, Senior-Vize-Gouverneurin bei der Bank of Canada laut einem Redetext am Donnerstag in Regina. Die Notenbank hatte sich dann aber für die Beibehaltung des "graduellen" Pfades entschieden. Die Währungshüterhin begründete die Diskussion mit der Lage der Wirtschaft des Landes. Diese befinde sich am Rande der Kapazitätsgrenze. Am Vortag hatte die Bank of Canada den Leitzins unverändert bei 1,5 Prozent belassen./jha/bek/
06.09.2018 21:25

(AWP)