Logiernächte in der Schweiz mit Plus in der Wintersaison

Die Schweizer Hotelbetriebe haben in der Wintersaison 2016/17 eine steigende Nachfrage verbucht. Die Zahl der Logiernächte von November 2016 bis April 2017 wuchs gegenüber der Vorjahresperiode um 2,0% auf 15,7 Mio. Dabei stieg die Nachfrage aus dem Ausland (+2,1%, 8,2 Mio) etwas stärker als aus den Inland (+1,9%, 7,5 Mio), wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Dienstag mitteilte.
06.06.2017 09:57

Im April 2017 wurde durch den späten Ostertemin eine deutliche Zunahme um 11% auf 2,52 Mio verbucht. Betrachtet man April und März zusammen, um die Oster-Auswirkungen aufzuheben, resultiert ein Plus von 4,3% auf 5,67 Mio Logiernächte, wie das BFS weiter schreibt.

Die stärkere Auslandsnachfrage in der Wintersaison sei in erster Linie den Gästen aus Asien zuzuschreiben, die einen Anstieg um 9,6% verbuchten, heisst es weiter. Unter diesen Ländern registrierten vor allem Süd-Korea (+26%), China (ohne Hongkong, +7,6%) und Indien (+18%) einen deutlichen Anstieg. Auch die Zahlen vom amerikanischen Kontinent( +7,9%), inklusive USA (+7,0%) stiegen. Demgegenüber war Europa (-0,3%) insgesamt rückläufig mit stärkeren Rückgängen aus Grossbritannien (-4,7%), Italien (-5,8%), Deutschland (-1,3%) und Frankreich (-2,0%).

Neun der dreizehn Tourismusregionen registrierten in der touristischen Wintersaison gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode eine Logiernächtezunahme, wobei Bern, Wallis und Tessin den grössten absoluten Anstieg aufwiesen.

yr/uh

(AWP)