Parahotellerie Schweiz verbucht 2016 fast ein Drittel aller Logiernächte

Die Schweizer Parahotellerie verbuchte im letzten Jahr insgesamt 14,9 Mio Logiernächte und erreichte damit einen Gesamtanteil von rund 30% aller touristischen Beherbergung. Besonders beliebt waren laut Bundesamt für Statistik (BFS) im Vergleich zum Vorjahr die Campingplätze. Sie verbuchten 2016 mit 2,8 Mio Logiernächte 4,9% mehr Beherbergungen als im Vorjahr, wie das BFS am Dienstag mitteilt.
16.05.2017 10:53

Die Nachfrage aus dem Inland steuerte mit 10,1 Mio Logiernächten gut zwei Drittel (68,2%) zur Gesamtsumme an Übernachtungen bei. Der Rest der 4,7 Mio Logiernächte geht zum Grossteil auf das Konto europäischer Gäste, die insgesamt 3,9 Mio Beherbergungen in Anspruch nahmen, wie aus der Parahotelleriestatistik des BFS hervor geht.

Besonders beliebt waren dabei die Grossregionen Genfersee mit 4,8 Mio Logiernächten, gefolgt von der Ostschweiz (3,7 Mio) und dem Espace Mittelland (3,2 Mio). Aufgeteilt nach Beherbergungstyp verbuchten die kommerziell bewirtschafteten Ferienwohnungen mit 45,8% den grössten Anteil an touristischen Beherbergungen, gefolgt von Kollektivunterkünften mit 35,5% und Campingplätzen mit 18,7%.

CAMPINGPLÄTZE VOR ALLEM BEI AUSLÄNDISCHEN GÄSTEN BELIEBTER

Vergleichszahlen zum Vorjahr legt das BFS dann auch für die immer beliebteren Campingplätze vor. Diese verzeichneten im Vergleich zu 2015 einen markanten Anstieg der Übernachtungen. Innert Jahresfrist stiegen die Logiernächte um fast 5% auf 2,8 Mio. Gemäss Parahotelleriestatistik waren diese aber besonders bei ausländischen Gästen beliebter als im Vorjahr.

Die Beherbergung von Touristen aus dem Ausland nahm um 14,4% auf total 997'000 Logiernächte zu. Mit 1,8 Mio Übernachtungen verbrachten fast doppelt so viele Gäste aus dem Inland ihre Ferien auf Campingplätzen. Dies entspricht aber lediglich einer Zunahme von 0,2% im Vergleich zum Vorjahr.

sta/tp

(AWP)