Parlamentsbüro in Rom hält Renzis Wachstumsprognose für zu hoch

Rom (awp/sda/reu) - Italiens Wirtschaft wird nach Einschätzung der Haushaltsexperten des Parlaments dieses Jahr schwächer wachsen als von der Regierung erwartet.
26.07.2016 16:47

Das Haushaltsbüro der Volksvertretung veranschlagt laut am Dienstag veröffentlichter Zahlen für 2016 ein Plus beim Bruttoinlandprodukt von weniger als einem Prozent.

Ministerpräsident Matteo Renzi rechnet hingegen mit einem Wachstum von 1,2 Prozent im laufenden Jahr. Auch die Notenbank in Rom und der Internationale Währungsfonds (IWF) halten diese Prognose für zu hoch gegriffen.

Für das zweite Quartal sagt das Haushaltsbüro einen Zuwachs der italienischen Wirtschaftsleistung von 0,2 und für das dritte Quartal von lediglich 0,1 Prozent voraus.

(AWP)