Presse: Japan will Milliarden in den USA investieren

Im Bemühen um möglichst enge Beziehungen zu den USA kommt Japans Premierminister Shinzo Abe an diesem Freitag einem Bericht der "Financial Times" zufolge mit einem milliardenschweren Investitionspaket zu US-Präsident Donald Trump. Den Angaben zufolge beliefen sich Investitionszusagen japanischer Unternehmen auf insgesamt 400 Milliarden Dollar. Allerdings sei in Japan selbst unklar, ob es sich dabei lediglich um eine Bündelung bestehender Pläne handle und wie hoch der Anteil frischen Geldes sei.
08.02.2017 15:39

Wie das Blatt schreibt, sind die Investoren und Unternehmen seitens der japanischen Regierung gehalten, ihre Pläne auch in der Länge eines Tweets von 140 Zeichen Länge präsentieren zu können. Twitter ist ein bevorzugtes Kommunikationsmittel des US-Präsidenten, dem zudem eine kurze Aufmerksamkeitsspanne nachgesagt wird.

Die Pläne sollen dem Bericht zufolge unter anderem Technologie für Hochgeschwindigkeitszüge umfassen. Allerdings würde sich das nicht mit Trumps Maximen "Amerika zuerst" und "Kauft amerikanisch" vertragen, nach denen amerikanische Hersteller grundsätzlich bevorzugt werden sollen.

Abe kommt am Freitag in Begleitung seiner Finanz-, Aussen- und Handelsminister nach Washington. Danach reisen Abe und Trump nach Mar-a-Lago in Florida, um am Samstag in Trumps Club Golf zu spielen./ki/DP/jha

(AWP)