Private Einkommen steigen in den USA etwas stärker als erwartet

In den USA sind die Einkommen der privaten Haushalte im Mai etwas stärker gestiegen als erwartet. Im Monatsvergleich seien sie um 0,4 Prozent geklettert, teilte das US-Handelsministerium am Freitag mit. Volkswirte hatten mit einem Zuwachs um 0,3 Prozent gerechnet. Im Vormonat fiel die Entwicklung jedoch etwas schlechter aus als ursprünglich gedacht. Anstatt eines Zuwachses um 0,4 Prozent ergibt sich nach neuen Zahlen ein Anstieg um 0,3 Prozent.
30.06.2017 14:45

Die Konsumausgaben der Haushalte stiegen im Mai erwartungsgemäss um 0,1 Prozent. Im April hatte der Zuwachs mit 0,4 deutlich höher gelegen.

Die Teuerung, gemessen an dem von der US-Notenbank Fed bevorzugten Inflationsmass PCE, schwächte sich weiter ab. Im Jahresvergleich stieg das Preisniveau im Mai um 1,4 Prozent, nach 1,7 Prozent im Vormonat. Die Kernrate, die schwankende Preiskomponenten wie Energie ausklammert, fiel von 1,5 auf 1,4 Prozent. Die Fed strebt eine Inflationsrate von zwei Prozent an. Die jüngste Entwicklung zeigt also in die falsche Richtung.

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(AWP)