Private US-Konsumausgaben stagnieren im März überraschend

In den USA haben die Konsumausgaben der privaten Haushalte im März entgegen den Erwartungen stagniert. Zum Vormonat habe die Veränderung bei 0,0 Prozent gelegen, teilte das US-Handelsministerium am Montag mit. Volkswirte hatten mit einem Zuwachs um 0,2 Prozent gerechnet. Im Februar hatte das Plus bei 0,1 Prozent gelegen.
01.05.2017 14:48

Die Einnahmen der privaten Haushalte stiegen im März um 0,2 Prozent nach revidierten 0,3 Prozent (zunächst: +0,4%) im Vormonat. Volkswirte hatten mit plus 0,3 Prozent etwas mehr erwartet.

Die Teuerung, gemessen an dem von der US-Notenbank Fed bevorzugten Inflationsmass PCE, zog weniger an als erwartet. Im Jahresvergleich stieg das Preisniveau im März um 1,8 Prozent, nach 2,1 Prozent im Vormonat. Erwartet worden war ein Anstieg um 1,9 Prozent. Die Kernrate, die schwankende Preiskomponenten wie Energie ausklammert, sank wie von Volkswirten erwartet von 1,8 auf 1,6 Prozent. Die Fed strebt eine Inflationsrate von zwei Prozent an.

/he

(AWP)