Produzentenpreise bleiben im August insgesamt stabil

Der Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise (PPI) in der Schweiz zeigt sich im August 2018 gegenüber dem Vormonat insgesamt unverändert. Einen Preisanstieg gab es insbesondere bei pharmazeutischen und chemischen Produkten, günstiger geworden ist indes Schrott und Schweinefleisch, teilte das Bundesamt für Statistik (BFS) am Donnerstag mit.
13.09.2018 09:50

Konkret verharrte der PPI-Gesamtindex verglichen mit Juli 2018 auf dem Stand von 103,4 Punkten. Der Teilindex der Produzentenpreise stieg um 0,1 Prozent auf 101,3 Stellen, während sich der Importpreisindex ebenfalls nicht veränderte und bei 107,6 Punkten lag.

Vergleicht man die August-Daten mit jenen aus der Vorjahresperiode, dann resultiert im Gesamtindex ein Plus von 3,4 Prozent. Bei den Produzentenpreisen beträgt der Anstieg 2,2 Prozent, bei den Importpreisen 5,7 Prozent.

Für den Anstieg der Produzentenpreisindizes gegenüber dem Vormonat seien vor allem die pharmazeutischen Spezialitäten verantwortlich, so das BFS. Anziehende Preise zeigten sich aber auch bei Anstrichmitteln, Druckfarben und Kitten, Rohmilch sowie pharmazeutischen Grundstoffen.

Billiger wurden indes Schrottwaren, Schlachtschweine, Schweinefleisch sowie Gummi- und Kunststoffprodukte. Beim Importpreisindex wurden tiefere Preise für Nichteisen-Metalle und daraus hergestellte Produkte registriert. Günstiger wurden zudem Papier und Papierprodukte, Gummi- und Kunststoffprodukte, Kern- und Steinobst sowie Kabel und elektrisches Installationsmaterial.

Höhere Importpreise gab es derweil bei pharmazeutischen Grundstoffen, organischen Produkten der chemischen Industrie, Kunststoffen in Primärformen, beim Treibstoff und sonstigen chemischen Produkten.

sta/ra

(AWP)