Produzentenpreise in China steigen nicht so stark wie erwartet

In China hat sich der Anstieg der Produzentenpreise wegen der niedrigeren Rohstoffkosten im April weiter verlangsamt. Das Plus habe bei 6,4 Prozent gelegen, teilte das Statistikamt in Peking am Mittwoch. Im März waren die Erzeugerpreise noch um 7,6 Prozent gestiegen. Experten hatten im April zwar mit einer niedrigeren Wachstumsrate gerechnet, dabei aber einen Wert von 6,7 Prozent auf dem Zettel. Ursache sind vor allem fallende Preise für Eisenerz und Kohle.
10.05.2017 06:32

Die Entwicklung der Produzentenpreise gilt als ein Gradmesser für die Lage der Industrie. Sie zeigen die Entwicklung der Preise an, die Unternehmen beim Verkauf erzielen können. Wegen hoher Überkapazitäten waren die Preise auf Erzeugerebene über viele Jahre rückläufig, bevor es im September vergangenen Jahres den ersten Anstieg seit Anfang 2012 gegeben hat. Seitdem sind sie zum Teil stark gestiegen.

Experten deuten dies als Zeichen dafür, dass die Regierung das Problem der Überkapazitäten in den Griff bekommen hat und sich die Wirtschaft solider entwickelt./zb/stk

(AWP)