Referenzzinssatz für Mieten verharrt bei 1,50%

Der schweizweite Referenzzinssatz für Wohnungsmieten bleibt auf dem Rekordtief von 1,50%. Der Durchschnittszinssatz, der mit Stichtag 30. September 2017 ermittelt wurde, sank gegenüber dem Vorquartal auf 1,56% von 1,58%, wie das Bundesamt für Wohnungswesen (BWO) am Freitag mitteilte.
01.12.2017 08:30

Der mietrechtlich massgebende Referenzzinssatz beträgt somit kaufmännisch gerundet weiterhin 1,50%. Er bleibt auf diesem Niveau, bis der Durchschnittszinssatz 1,38% unter- oder 1,62% überschreitet.

Da sich der Referenzzinssatz im Vergleich zum Vorquartal nicht verändert hat, ergibt sich seit der letzten Bekanntgabe kein neuer Senkungs- oder Erhöhungsanspruch für Wohnungsmieten. Falls der Mietzins eines einzelnen Mietverhältnisses aber noch nicht auf der Referenz von 1,50% basiere, dann sei ein Senkungsanspruch gegeben, erklärt das BWO.

Der hypothekarische Referenzzinssatz sowie der zugrundeliegende Durchschnittszinssatz werden vierteljährlich durch das BWO bekannt gegeben. Nächster Termin ist der 1. März 2018.

ra/uh

(AWP)