Schweizer Detailhandel büsste auch 2016 an Umsatz ein

Die Talfahrt im Schweizer Detailhandel hat sich auch 2016 fortgesetzt. Doch mit einem Rückgang von 0,8% sanken die Umsätze nicht mehr so stark wie noch vor einem Jahr (minus 1,9%).
07.02.2017 12:40

Lediglich in den vier Monaten Februar, April, August und November wiesen die Detailhändler ein Umsatzplus aus, wie dem am Dienstag veröffentlichten GfK Markt Monitor zu entnehmen ist. Die restlichen Monaten lagen entweder im Minus oder schlossen pari ab.

Die Schwere zwischen dem Lebensmittel- und dem Non Food-Handel habe sich weiter geöffnet, hiess es. So konnte der Lebensmittelbereich leicht um 0,1% zulegen, der Non Food-Bereich hingegen ging um 2,3% zurück. Doch auch das bedeutet gegenüber 2015 eine Steigerung, als die Umsätze im Non Food-Handel um 3% und im Food-Handel um 1,1% zurückgingen.

Im dritten Quartal lagen die Umsätze im Oktober und im Dezember im Minus. Nur der November sorgte mit einer Umsatzsteigerung von 2,8% für ein kleines Zwischenhoch. Wegen des ausgebliebenen Winters bis Ende 2016 hätten die Konsumentinnen und Konsumenten wenig Lust verspürt, Winterbekleidung und -sportartikel zu kaufen. Das habe sich auf die Umsätze ausgewirkt.

Die durchschnittliche Jahresteuerung betrug 2016 minus 0,4% und blieb damit stabil, im Dezember lag sie bei minus 0,1%. Auch für die nächsten Jahre seien die Aussichten ähnlich: Das Bundesamt für Statistik (BFS) prognostiziere für 2017 eine Teuerung von 0% und für 2018 von 0,2%.

cp/

(AWP)