Spanien: Inflationsrate steigt weniger als erwartet

In Spanien ist die Inflationsrate im Februar weniger gestiegen als erwartet. Die Verbraucherpreise seien um 3,0 Prozent zum Vorjahr geklettert, teilte das spanische Statistikamt Ine am Montag in Madrid mit. Dies ist die höchste Rate seit Dezember 2012.
27.02.2017 09:32

Volkswirte hatten allerdings mit einem stärkeren Anstieg der Rate auf 3,1 Prozent gerechnet. Im Januar waren die Verbraucherpreise noch um 2,9 Prozent gestiegen. Die Daten beziehen sich auf den für europäische Zwecke erhobenen Verbraucherpreisindex HVPI.

Im Vergleich zum Vormonat sanken die Verbraucherpreise im Februar um 0,3 Prozent. Dies war so erwartet worden.

Die Inflation in Spanien lag zuletzt deutlich über dem Niveau in der Eurozone. Im Januar hatte die Jahresrate in der Eurozone bei 1,8 Prozent gelegen. Der Wert für Februar wird am Donnerstag veröffentlicht. Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt für den gesamten Währungsraum eine Inflationsrate von knapp zwei Prozent an./jsl/stk

(AWP)