Steigende Energiepreise treiben Erzeugerpreise in der Eurozone nach oben

In der Eurozone haben die Erzeugerpreise in der Industrie, getrieben durch steigende Energiepreise, im Dezember deutlich stärker als erwartet zugelegt. Die Produzentenpreise hätten um 1,6 Prozent zum entsprechenden Vorjahresmonat zugelegt, teilte die europäische Statistikbehörde Eurostat am Donnerstag in Luxemburg mit. Dies ist der stärkste Anstieg seit Januar 2013. Volkswirte hatten lediglich mit einem Zuwachs um 1,2 Prozent gerechnet.
02.02.2017 11:09

Im Vormonat waren die Erzeugerpreise lediglich um 0,1 Prozent geklettert. Der Anstieg im November war allerdings der erste Anstieg seit Juni 2013 gewesen.

Im Vergleich zum Vormonat sind die Erzeugerpreise im Dezember um 0,7 Prozent gestiegen. Erwartet wurde ein Anstieg um 0,5 Prozent. Im November waren sie noch um 0,3 Prozent gestiegen. Verantwortlich für den beschleunigten Anstieg waren vor allem die Energiepreise. Sie legten im Vergleich zum Vormonat um 2,1 Prozent zu. Die Erzeugerpreise in der Industrie insgesamt, allerdings ohne den Energiesektor, stiegen um 0,3 Prozent./jsl/bgf/tos

(AWP)