UBS-PrognoseSchweizer Wirtschaft wächst weniger stark

Die UBS-Ökonomen rechnen im Jahr 2017 mit einem Wachstum des Schweizer Bruttoinlandprodukts von 1,4 Prozent. Damit wurde die letzte Schätzung von 1,5 Prozent leicht nach unten revidiert.
26.01.2017 10:06
Flaschenproduktion bei Vetropack.
Flaschenproduktion bei Vetropack.
Bild: ZVG

Das Wirtschaftswachstum dürfte sich damit zwar im Vergleich zum vergangenen Jahr (Schätzung: +1,4%) nicht weiter beschleunigen, es werde aber breiter abgestützt sein, teilten die UBS-Ökonomen am Donnerstag mit. 2018 wird mit einem Wachstum des BIP um 1,6% gerechnet.

2016 sei die Erholung noch stark von einzelnen Branchen wie der Pharmaindustrie geprägt gewesen. In diesem Jahr sollte die Mehrheit der Schweizer Branchen die Anpassung an die neuen Wechselkursrealitäten abgeschlossen haben und wieder zum Wachstum beitragen, so die UBS weiter. Als grösstes Risiko für die Schweizer Konjunktur wird die globale Politik in diesem Jahr genannt.

Aufgrund der weiterhin sehr expansiven Geldpolitik der EZB dürfte die erste Zinserhöhung der Schweizerische Nationalbank SNB von aktuell -0,75 auf -0,50% erst im Juni 2018 erfolgen, heisst es weiter. Vor 2019 erwarten die UBS-Ökonomen keine Rückkehr der SNB-Leitzinsen in den positiven Bereich.

(AWP)