US-Finanzminister Mnuchin heizt Streit zwischen USA und IWF weiter an

US-Finanzminister Steven Mnuchin hat den Streit zwischen der US-Regierung und dem Internationalen Währungsfonds mit kontroversen Reformvorschlägen weiter angeheizt. Der Währungsfonds müsse effektiver werden, heisst es einem Statement Mnuchins zur Sitzung des IWF-Steuerkreises, die am Samstag in Washington stattfand. Dies bedeute auch empfindliche Einschnitte. "Das bedeutet harte Entscheidungen, möglicherweise auch in Bezug auf Gehälter und Boni von Mitarbeitern und Management", heisst es in dem Statement Mnuchins.
15.10.2017 14:25

Die USA und der Weltwährungsfonds waren bereits zuvor mehrfach aneinander geraten. IWF-Chefin Christine Lagarde und führende Volkswirte des Fonds hatten eine Finanz- und Wirtschaftspolitik gefordert, die der von der Regierung Donald Trumps entgegenläuft. So will der IWF etwa mehr Steuern für Reiche, mehr Freihandel und mehr internationale Kooperation. Die USA sind auch einer der führenden Gegner einer Ausweitung der Weltbank-Finanzierung zur Vergabe von Krediten an Entwicklungsländer./dm/DP/men

(AWP)