US-Notenbank ändert Zinsprognosen kaum

Die US-Notenbank Fed hat ihren avisierten Straffungskurs weitgehend unverändert belassen. Wie die Fed am Mittwoch nach ihrer Zinsentscheidung mitteilte, erwartet der geldpolitische Ausschuss FOMC für dieses Jahr im Mittel (Median) eine weitere Zinsanhebung, mit der heutigen Anhebung also insgesamt drei. Im Jahr 2018 dürften drei weitere Anhebungen folgen. Lediglich die Zinsprognose für Ende 2019 wurde leicht von 3,0 Prozent auf 2,9 Prozent gesenkt und ist damit wieder zurück auf dem Niveau vor einer leichten Anhebung der Prognose im März.
14.06.2017 20:19

Für dieses Jahr hat die Fed ihre Prognose für das US-Wirtschaftswachstum von 2,1 Prozent auf 2,2 Prozent leicht angehoben. Der längerfristige Wachstumsausblick bleibt dagegen unverändert. Zudem rechnen die Notenbanker in diesem und in den kommenden Jahren mit einer niedrigeren Arbeitslosigkeit als zuletzt. Ihre Inflationsprognose haben die Währungshüter für dieses Jahr von 1,9 auf 1,6 Prozent gesenkt. Auf längere Sicht bleiben die Inflationsprognosen dagegen unverändert.

Die Prognosen der Fed basieren auf den Einschätzungen der einzelnen Mitglieder des geldpolitischen Ausschusses. Die konkreten Werte ergeben sich, indem der Median oder Zentralwert errechnet wird./tos/jsl/he

(AWP)