US-Notenbank bleibt auf Straffungskurs

(Ausführliche Fassung) - Die amerikanische Notenbank bleibt trotz Kritik von US-Präsident Donald Trump ihrem geldpolitischen Straffungskurs treu. Wie die Federal Reserve am Mittwoch in Washington mitteilte, geht sie weiterhin von moderaten Zinsanhebungen aus. Das deutet darauf hin, dass auch nach der Zinserhöhung vom Mittwochabend weitere Anhebungen folgen werden. Fachleute erwarteten den nächsten Schritt bis zuletzt im Dezember.
26.09.2018 20:26

Die Fed bekräftigte in ihrer Erklärung zum Zinsentscheid ihre Einschätzung zur wirtschaftlichen Lage. Der Arbeitsmarkt habe sich weiter gefestigt, die wirtschaftliche Aktivität sei mit hohem Tempo gewachsen. Die Konsumausgaben und die Investitionen der Unternehmen seien stark expandiert, während die Inflation in der Nähe des Zwei-Prozent-Ziels der Fed liege.

Als einzig nennenswerte Änderung entfernte die Fed den Hinweis aus ihrer Erklärung, dass die geldpolitische Ausrichtung "akkommodierend" sei, also das Wirtschaftswachstum unterstütze. Fachleute hatten diese Änderung angesichts des mittlerweile erhöhten Zinsniveaus weitgehend erwartet. Am Mittwoch hob die Fed ihren Leitzins zum achten Mal seit Ende 2015 auf eine Spanne von 2,0 bis 2,25 Prozent./bgf/jkr/he

(AWP)