US-Notenbankchef Powell sieht Gefahren durch Handelskonflikte

Der Vorsitzende der US-Notenbank Fed, Jerome Powell, hat sich besorgt über die Folgen einer protektionistischen Handelspolitik gezeigt. Noch sei kein nennenswerter Effekt durch höhere Zölle festzustellen, sagte Powell am Mittwoch auf einer Pressekonferenz im Anschluss an die geldpolitischen Beschlüsse der Notenbank. Allerdings zeigte sich der Fed-Vorsitzende besorgt, wo die Handelspolitik langfristig hinsteuert.
26.09.2018 21:20

Powell sagte, dass amerikanischen Unternehme der Fed gegenüber ihre Sorgen über die jüngste Entwicklung in den Handelskonflikten zum Ausdruck gebracht hätten. Er sprach von einem "wachsenden Chor" der Besorgnis. Generell gelte, dass mehr Protektionismus keine gute Entwicklung sei.

Zuletzt war der Handelskonflikt zwischen den USA und China eskaliert. Die beiden grössten Volkswirtschaften der Welt hatten sich gegenseitig Strafzölle auf eine immer breitere Palette von Gütern aufgehalst. Der Handelskonflikt der US-Regierung mit der EU konnte dagegen vorerst auf Eis gelegt werden, ist aber noch nicht beigelegt./jkr/bgf/he

(AWP)