USA: Private Konsumausgaben steigen schwächer als erwartet

In den USA sind die Konsumausgaben der privaten Haushalte im Februar weniger stark gestiegen als erwartet. Die Ausgaben erhöhten sich zum Vormonat um 0,1 Prozent, wie das US-Handelsministerium am Freitag mitteilte. Volkswirte hatten mit einem Zuwachs um 0,2 Prozent gerechnet. Der Anstieg folgt auf ein Plus von 0,2 Prozent im Januar.
31.03.2017 14:42

Die Einnahmen der privaten Haushalte stiegen im Februar wie erwartet. Sie erhöhten sich um 0,4 Prozent. Der Anstieg im Januar wurde von 0,4 Prozent auf 0,5 Prozent nach oben revidiert.

Die Teuerung, gemessen an dem von der US-Notenbank Fed bevorzugten Inflationsmass PCE, zog wie erwartet an. Im Jahresvergleich stieg das Preisniveau im Februar um 2,1 Prozent, nach 1,9 Prozent im Vormonat. Volkswirte hatte diese Entwicklung erwartet. Die Kernrate, die schwankende Preiskomponenten wie Energie ausklammert, lag im Februar bei 1,8 Prozent. Experten hatten nur 1,7 Prozent erwartet. Die Fed strebt eine Inflationsrate von zwei Prozent an.

Die Entwicklung im Überblick:


                                      Februar  Prognose   Vormonat

Private Einkommen               +0,4       +0,4          +0,5r
Private Konsumausgaben       +0,1       +0,2          +0,2
PCE (gg VJ)                        +2,1       +2,1          +1,9
PCE Kernindex (gg VJ)          +1,8       +1,7          +1,8r

(r=revidiert; alle Angaben in Prozent)

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(AWP)