USA: Private Konsumausgaben steigen weniger als erwartet

In den USA sind die Konsumausgaben der privaten Haushalte im Januar weniger stark gestiegen als erwartet. Die Ausgaben erhöhten sich zum Vormonat um 0,2 Prozent, wie das US-Handelsministerium am Mittwoch mitteilte. Volkswirte hatten mit einem Zuwachs um 0,3 Prozent gerechnet. Der Anstieg folgt auf ein Plus von 0,5 Prozent im Dezember.
01.03.2017 14:46

Die Einnahmen der privaten Haushalte stiegen hingegen im Januar etwas stärker als erwartet. Sie erhöhten sich um 0,4 Prozent, erwartet wurde ein Plus von 0,3 Prozent.

Die Teuerung, gemessen an dem von der US-Notenbank Fed bevorzugten Inflationsmass PCE, zog weniger an als erwartet. Im Jahresvergleich stieg das Preisniveau im Januar um 1,9 Prozent, nach 1,6 Prozent im Vormonat. Erwartet wurde allerdings ein Anstieg um 2,0 Prozent. Die Kernrate, die schwankende Preiskomponenten wie Energie ausklammert, stagnierte auf 1,7 Prozent. Die Fed strebt eine Inflationsrate von zwei Prozent an.

Die Entwicklung im Überblick:


                                      Januar   Prognose   Vormonat

Private Einkommen               +0,4       +0,3          +0,3
Private Konsumausgaben       +0,2       +0,3          +0,5
PCE (gg VJ)                        +1,9       +2,0          +1,6
PCE Kernindex (gg VJ)          +1,7       +1,7          +1,7

(r=revidiert; alle Angaben in Prozent)

/jsl/jkr/mis

(AWP)