USA: Schwebende Hausverkäufe erholen sich stark von Corona-Einbruch

Der US-Häusermarkt hat sich stark von der Corona-Krise erholt. Die Zahl der noch nicht abgeschlossenen Hausverkäufe sprang im Mai um 44,3 Prozent zum Vormonat nach oben, wie die Maklervereinigung National Association of Realtors (NAR) am Montag in Washington mitteilte. Die Markterwartungen von im Schnitt plus 18 Prozent wurden klar übertroffen.
29.06.2020 16:16

Der massive Anstieg folgt jedoch auf erhebliche Einbussen in den Monaten März und April. Dass die Aktivität am Immobilienmarkt immer noch durch die Corona-Pandemie gedämpft ist, zeigt der Jahresvergleich: Gegenüber dem Vorjahresmonat waren die schwebenden Hausverkäufe immer noch um 5,1 Prozent rückläufig.

Die schwebenden oder noch nicht ganz abgeschlossenen Hausverkäufe gelten als Frühindikator für den Häusermarkt in den USA, da sie die Lage zu einem frühen Zeitpunkt im Transaktionsprozess abbilden./bgf/jha/

(AWP)