USA: Schwebende Hausverkäufe steigen stärker als erwartet

Die noch nicht abgeschlossenen Hausverkäufe in den USA haben im Juli stärker als erwartet zugelegt. Die Zahl stieg um 5,9 Prozent zum Vormonat, wie die Maklervereinigung National Association of Realtors (NAR) am Donnerstag in Washington mitteilte. Volkswirte hatten lediglich mit einem Anstieg um 2,0 Prozent gerechnet.
27.08.2020 16:20

Dies ist der dritte Preisanstieg in Folge. Im Juni waren sie um revidierte 15,8 Prozent (zunächst +16,6 Prozent) gestiegen. Im Mai waren sie regelrecht nach oben geschossen. In den Monaten März und April war es zu deutlichen Einbrüchen gekommen. Der Markt hat diese Verluste mittlerweile aber mehr als wett gemacht. So stieg die Zahl der schwebenden Hausverkäufe im Jahresvergleich im Juli um 15,4 Prozent zum entsprechenden Vorjahresmonat. Hier hatten Volkswirte nur mit einem Anstieg um 10,8 Prozent gerechnet.

Die schwebenden oder noch nicht ganz abgeschlossenen Hausverkäufe gelten als Frühindikator für den Häusermarkt in den USA, da sie die Lage zu einem frühen Zeitpunkt im Transaktionsprozess abbilden./jsl/jkr/he

(AWP)