Vierte Interessengruppe für Olympische Winterspiele in der Schweiz

Bern (awp/sda) - Die Olympischen Winterspiele 2026 sollen dezentral in der ganzen Schweiz durchgeführt werden. Diese Idee verfolgt eine Interessengruppe um den Gstaader Bauingenieur Kurt Iseli.
31.01.2016 12:05

Gemäss Grobkonzept könnten die Wettkämpfe auf sieben Regionen und bis zu zehn Städte verteilt werden - immer dort, wo schon entsprechende Anlagen und Event-Erfahrung vorhanden ist. Iseli bestätigte am Sonntag entsprechende Berichte der Sonntagspresse.

Die Rolle der "host city", des offiziellen Austragungsorts, würde einer Stadt im Unterland zukommen. Die Rede ist etwa von Luzern, Bern oder Zürich.

Swiss Olympic wird am 11. März die Rahmenbedingungen für eine eventuelle Schweizer Kandidatur bekanntgeben. Dann werde auch klar sein, inwiefern das Konzept seiner Interessengemeinschaft noch angepasst werden müsse, sagte Iseli.

Interesse an Olympia 2026 signalisiert haben auch eine Gruppe von Wallisern um FC-Sion-Präsident Christian Constantin, Bündner Wirtschaftskreise sowie Vertreter der Genferseeregion.

Das Internationale Olympische Komitee (IOK) entscheidet im Juli 2019 über die Vergabe der Winterspiele 2026. In der Schweiz wurden bislang zweimal Winterspiele veranstaltet. Sowohl 1928 als auch 1948 war St. Moritz der Austragungsort.

(AWP)