Wachstum im Euroraum schwächt sich wie erwartet ab

(Ausführliche Fassung) - Im Euroraum hat sich das Wirtschaftswachstum belastet durch eine schwache Entwicklung im Aussenhandel wie erwartet abgeschwächt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sei im dritten Quartal noch um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorquartal gewachsen, teilte das Statistikamt Eurostat am Freitag in Luxemburg nach einer dritten Schätzung mit. Die bisherige Berechnung wurde damit bestätigt. Im Vorquartal war die Wirtschaft um 0,4 Prozent gewachsen. In der gesamten Europäischen Union (EU) lag das Wachstum mit 0,3 Prozent etwas höher als im Euroraum.
07.12.2018 11:28

"Die Konsumausgaben der privaten Haushalte hatten sowohl im Euroraum als auch in der EU einen positiven Einfluss auf das BIP-Wachstum", heisst es in der Mitteilung. Der Aussenhandel belastete jedoch im Euroraum das Wachstum, weil die Exporte leicht zurückgingen, während die Importe zulegten. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal wuchs die Wirtschaft in der Eurozone im dritten Quartal um 1,6 Prozent. In dieser Abgrenzung war zuletzt noch ein Wachstum um 1,7 Prozent ermittelt worden.

Ein besonders hohes Wachstum wurde in Malta mit 3,6 Prozent verzeichnet. Leichte Schrumpfungen im Euroraum gab es hingegen in Deutschland, Italien und Litauen./tos/bgf/stw

(AWP)