Weltbank führt Probleme des Welthandels auf Politik zurück

Die Weltbank hat einen Rückgang des Wachstums beim weltweiten Handel mit Gütern bemängelt. Der Welthandel sei 2016 nur noch um ein Prozent gestiegen, heisst es in einer Studie der Weltbank. Verantwortlich seien politischen Unwägbarkeiten vor allem in Europa.
21.02.2017 20:27

Handel gilt unter Volkswirten als Triebfeder für das weltweite Wirtschaftswachstum. Dieses ist notwendig, um bei steigender Weltbevölkerung den Wohlstand in Industrieländern zu halten und in Entwicklungs- und Schwellenländern auszubauen. Die Weltbank zählt bei ihrer Berechnung den Wert weltweiter Exporte und Importe zusammen.

Während sich der Handel mit Dienstleistungen vergleichsweise robust zeige, habe sich das Wachstum beim Handel mit Gütern im Vergleich zu 2015 halbiert, teilte die Weltbank am Dienstag in Washington mit. Hauptgrund seien politische Unsicherheiten in Europa und den USA. In dem weniger sicher gewordenen Umfeld hielten sich Unternehmen mit Investitionen zurück./dm/DP/he

(AWP)