Weltwirtschaftsforum ruft Politik und Wirtschaft zu Kooperation auf

Angesichts des zunehmenden Aufstiegs von Populisten fordert das Weltwirtschaftsforum (WEF) Staatenlenker und Wirtschaftsbosse zur Zusammenarbeit auf. Nur mit gemeinschaftlichem Handeln könnten Not und Unbeständigkeit im kommenden Jahrzehnt verhindert werden, betont der Welt-Risiko-Bericht, den das WEF am Mittwoch in London vorstellte. "Das Jahr 2017 ist ein entscheidender Zeitpunkt für die Weltgemeinschaft", schrieb WEF-Gründer Klaus Schwab.
11.01.2017 11:36

Das 47. WEF-Jahrestreffen in Davos (17.-20. Januar) steht unter dem Motto "Responsive and Responsible Leadership" ("Anpassungsfähige und verantwortungsvolle Führung").

"Die am meisten beachteten Signale der Zerrissenheit kommen zwar aus westlichen Ländern", hiess es in dem Bericht unter Verweis auf den künftigen US-Präsidenten Donald Trump und die Brexit-Entscheidung der Briten. "Aber auf der ganzen Welt gibt es Beispiele einer heftigen Gegenbewegung gegen Teile des inländischen und internationalen Status quo." Konkret verweisen die Experten auf Brasilien, die Philippinen und die Türkei. Gefährlich für die Welt seien auch die wachsende soziale und wirtschaftliche Ungleichheit, Ängste durch Migration sowie der Klimawandel./bvi/DP/mis

(AWP)