Weniger Firmen in Deutschland gegründet

In Deutschland sind in den ersten sechs Monaten dieses Jahres weniger Firmen gegründet worden als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der neuen grösseren Betriebe ist um 4,3 Prozent auf 63 600 gesunken, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Zusammen mit Klein- und Nebenerwerbsbetrieben sind demnach im ersten Halbjahr 349 200 Gewerbe angemeldet worden, 1,8 Prozent weniger als in den ersten sechs Monaten 2017. Zu Gewerbeanmeldungen zählt das Amt nicht nur Neugründungen, sondern auch Übernahmen oder Umwandlungen.
12.09.2018 09:06

Knapp 52 800 grössere Betriebe gaben in den ersten sechs Monaten dieses Jahres ihr Gewerbe auf, etwa 1,5 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2017.

Der Negativtrend bei Firmengründungen hält schon seit längerem an. Als ein wichtiger Grund gilt die historisch niedrige Arbeitslosigkeit in Deutschland. So sehen sich weniger Menschen gezwungen, aus Mangel eines Jobs ein Unternehmen zu gründen./juc/DP/jha

(AWP)