Wertschöpfung im Schweizer Finanzsektors hat laut Studie zugenommen

Die Wertschöpfung im Schweizer Finanzsektor hat 2018 laut einer Analyse von BAK Economics im Vergleich zu 2017 nominal weiter zugenommen. Gemäss der im Auftrag der Bankiervereinigung (SBVg) und des Schweizerischen Versicherungsverbands (SVV) erstellten Studie stammt zudem jeder achte Steuerfranken von Banken oder Versicherungen.
26.09.2019 10:05

Die Bruttowertschöpfung des gesamten Finanzsektors habe im vergangenen Jahr rund 63 Milliarden Franken betragen, wie BAK Economics am Donnerstag mitteilte. Damit hätten Banken und Versicherungen 9,4 Prozent der gesamten Wirtschaftskraft der Schweiz ausgemacht. Gegenüber dem Vorjahr 2017 sei die nominale Wertschöpfung damit nochmals um 5,3 Prozent gestiegen.

"Der Finanzsektor trug damit mehr zum Schweizer Bruttoinlandsprodukt bei als die Bauwirtschaft und der Detailhandel zusammen", wie dem Communiqué zu entnehmen ist.

Der Finanzsektor habe zudem im Jahr 2018 geschätzte 17,6 Milliarden Franken zum Steueraufkommen beigetragen. Dieser Betrag beinhaltet laut BAK Economics aber auch die indirekte Besteuerung von Finanzdienstleistungen und Finanzmarkttransaktionen.

sta/hr

(AWP)