Wohnungspreise in Luzern in zehn Jahren am stärksten gestiegen

In Luzern haben sich die Wohnungen über die letzten zehn Jahre schweizweit am stärksten verteuert. Ein Quadratmeter kostet dort mit 8'500 CHF, 82% mehr als noch im Jahr 2007. Das teuerste Pflaster ist aber Zürich mit 12'250 CHF für einen Quadratmeter.
31.08.2017 07:00

Dies geht aus dem am Donnerstag veröffentlichten Immobilienreport der ETH Zürich und des Internetvergleichsdienstes Comparis hervor. Besonders begehrt sind demnach Wohnungen in Seeregionen. Denn auf Luzern folgt die Zürcher Seegemeinde Horgen, wo die Quadratmeterpreise seit 2007 um 80% auf 11'000 CHF gestiegen sind.

Im vergangenen Jahr hatte Horgen noch die Rangliste der stärksten Preisanstiege angeführt. Neu in den Top Zehn sind dieses Jahr Sursee LU, Uster ZH, Lausanne, Hochdorf LU, Lenzburg AG und March SZ.

Nur in vier Bezirken der Schweiz sind die Preise über die letzten zehn Jahre um weniger als 30% angestiegen: In Laupen BE um 23%, in Hérens VS um 25%, in Burgdorf BE um 28% und in Kulm AG um 29%.

ST. MORITZ NICHT MEHR TOP

Bei den teuersten Wohnungen hat Zürich in diesem Jahr den Bezirk Maloja an der Spitze abgelöst, in dem sich unter anderem St. Moritz befindet. Ein Quadratmeter Eigentumswohnung wird in der Limmat-Stadt für 12'250 CHF angeboten. In Maloja liegt der Angebotspreis bei 11'500 CHF. Auf dem dritten Platz rangiert mit 11'250 CHF der Bezirk Lavaux-Oron am Genfersee.

Am wenigsten zahlt man im Bezirk Raron VS mit 2'750 CHF. Auf Platz zwei und drei folgen die beiden Neuenburger Nachbarbezirke La Chaux-de-Fonds und Le Locle mit je 3'250 CHF pro Quadratmeter.

Hauskäufer müssen in den Bezirken Höfe, Meilen und Zug am tiefsten ins Portemonnaie greifen. Der Angebotspreis für ein mittelgrosses Haus beträgt dort mindestens 2 Mio CHF. Ein vergleichbares Haus bekommt man im günstigsten Bezirk Porrentruy JU für 350'000 CHF.

(AWP)