Aktien Frankfurt Ausblick: Weitere Rekorde in den USA stützen den Dax

Mit dem Rückenwind aus den USA dürfte es am deutschen Aktienmarkt zur Wochenmitte leicht aufwärts gehen. Knapp eine Stunde vor Eröffnung am Mittwoch stand der X-Dax als ausserbörslicher Indikator für den deutschen Leitindex zuletzt 0,15 Prozent höher bei 13 014 Punkten. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 wird wenig verändert erwartet.
18.10.2017 08:22

Damit geht die schon zwei Wochen dauernde Hängepartie des Dax an der Marke von 13 000 Punkten in die nächste Runde. Gleichwohl bleibt das am Freitag erreichte Rekordhoch bei gut 13 036 Punkten in Reichweite.

An der Wall Street hatten die wichtigsten Indizes am Vortag weitere Rekordstände erreicht. Die in den USA bereits auf Hochtouren laufende Saison der Quartalsberichte von Unternehmen steckt derweil hierzulande noch in den Startlöchern. Anleger müssen sich also noch etwas gedulden, bevor sie viele Fakten zum dritten Quartal und Signale für den weiteren Geschäftsverlauf bekommen.

Der wichtigste wirtschaftliche Impuls dürfte der Konjunkturbericht der US-Notenbank werden. Dieser wird allerdings erst nach Börsenschluss in Europa veröffentlicht.

Hierzulande präsentierte der Online-Modehändler Zalando bereits frische Zahlen zum abgelaufenen dritten Quartal. Auf der Handelsplattform Tradegate sackten die Aktien gegenüber dem Xetra-Handelsschluss am Dienstag um 3,65 Prozent ab. Die um Sondereffekte bereinigte Gewinnentwicklung enttäuschte die Anleger.

Für die Anteilsscheine von Borussia Dortmund ging es auf Tradegate um rund 4 Prozent nach unten. Dem aktuellen Bundesliga-Primus droht nach einer blamablen Vorstellung bei Aussenseiter Apoel Nikosia das vorzeitige Aus in der Champions League. Drei Tage nach der Niederlage gegen RB Leipzig musste das Team von Trainer Peter Bosz beim 1:1 auf Zypern einen weiteren schweren Rückschlag hinnehmen.

Die im Dax gelisteten Papiere von HeidelbergCement fielen auf Tradegate um fast 2 Prozent und litten damit unter einem skeptischen Analystenkommentar der US-Bank JPMorgan. Rajesh Patki bleibt für die vor allem auf Schwellenländer fokussierten Baustoffkonzerne vorsichtig. Bei HeidelbergCement sieht er sowohl Risiken für die Jahresziele des Konzerns als auch für die Markterwartungen./la/ag

(AWP)