Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax wieder über 13000 Punkten

Der anhaltende Rekordlauf an der Wall Street hat am Mittwoch den Dax wieder über die Marke von 13 000 Punkten gehievt. Der deutsche Leitindex rückte um 0,12 Prozent auf 13 011,07 Punkte vor. Damit bleibt das am Freitag erreichte Rekordhoch bei gut 13 036 Punkten in Reichweite.
18.10.2017 10:10

Der MDax , in dem die Aktien mittelgrosser Unternehmen vertreten sind, bewegte sich mit plus 0,01 Prozent auf 26 220,74 Punkte kaum vom Fleck. Er hatte am Dienstag noch eine historische Bestmarke erreicht.

Bei dem Technologiewerte-Index TecDax stand zur Wochenmitte ein Plus von 0,04 Prozent auf 2514,92 Punkte zu Buche. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 trat nahezu auf der Stelle.

Der wichtigste wirtschaftliche Impuls dürfte zur Wochenmitte der Konjunkturbericht der US-Notenbank werden. Dieser wird allerdings erst nach Börsenschluss in Europa veröffentlicht.

Hierzulande präsentierte Zalando bereits frische Zahlen zum abgelaufenen dritten Quartal. Der Onlinemodehändler hatte zwar noch einmal sein Wachstumstempo beschleunigt. Hohe Investitionen zum Ausbau des Geschäfts jedoch drückten stärker auf das Ergebnis als die meisten Experten angenommen hatten.

Am MDax-Ende verloren die Anteilsscheine von Dürr rund 2,5 Prozent. Der Anlagen- und Maschinenbauer wird zwar beim Auftragseingang immer zuversichtlicher. Anleger könnten jedoch argumentieren, dass das Unternehmen Aufträge zulasten der Margen annimmt, nannte ein Händler einen möglichen Grund für das Kursminus.

Für die Anteilsscheine von Borussia Dortmund ging es um mehr als 4 Prozent nach unten. Dem aktuellen Bundesliga-Primus droht nach einer blamablen Vorstellung bei Aussenseiter Apoel Nikosia das vorzeitige Aus in der Champions League. Drei Tage nach der Niederlage gegen RB Leipzig musste das Team von Trainer Peter Bosz beim 1:1 auf Zypern einen weiteren schweren Rückschlag hinnehmen. "Wenn die Dortmunder so früh schon ausscheiden, entgehen ihnen Millioneneinnahmen", sagte ein Händler.

Am Dax-Ende fielen die Papiere von HeidelbergCement um rund 1,5 Prozent und litten damit unter einem skeptischen Analystenkommentar der US-Bank JPMorgan. Rajesh Patki bleibt für die vor allem auf Schwellenländer fokussierten Baustoffkonzerne vorsichtig. Bei HeidelbergCement sieht er sowohl Risiken für die Jahresziele des Konzerns als auch für die Markterwartungen./la/ag

(AWP)