Morning Briefing - International

10.04.2017 07:41

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - HÖHER - Der Dax dürfte am Montag zunächst etwas verlorenen Boden wieder gut machen. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor Handelsbeginn 0,29 Prozent höher auf 12 261 Punkte. Damit bleibt das Rekordhoch bei 12 390 Punkten greifbar.

USA: - STABIL - Die US-Börsen sind am Freitag nahezu unverändert ins Wochenende gegangen. Im Handelsverlauf pendelten sie noch zwischen moderaten Gewinnen und Verlusten hin- und her, denn die Stimmung unter den Anlegern blieb vorsichtig und abwartend. Verdaut werden mussten enttäuschende Arbeitsmarktdaten für März sowie der US-Schlag gegen eine Luftwaffenbasis in Syrien. Positive Töne hingegen gab es seitens des amerikanischen Präsidenten über das erste Gipfeltreffen mit dem chinesischen Staatschef.

ASIEN: - DURCHWACHSEN - Asiens Börsen haben sich am Montag auf keine gemeinsame Richtung einigen können. Während ein schwächerer Yen den Kursen in Tokio Auftrieb gab, fielen die Notierungen in China etwas. Eine schwache Währung begünstigt den Export.

DAX              	12.225,06	    -0,05%
XDAX            	12.232,77	     0,10%
EuroSTOXX 50		 3.495,80		 0,18%
Stoxx50        		 3.163,46		 0,14%

DJIA             	20.656,10	    -0,03%
S&P 500        		 2.355,54		-0,08%
NASDAQ 100  		 5.418,37		-0,05%

Nikkei 225          18.789,70        0,67% (7:15 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - KEINE BELASTUNGEN - Zwar habe die Aufwärtsdynamik des Bund-Futures zuletzt etwas abgenommen, schrieben die Experten der Helaba am Montagmorgen. Das freundliche technische Bild unterstütze aber weiterhin und mangels fundamentaler Einflussfaktoren sollte es am Tage zumindest nicht zu Belastungen kommen. Die Handelsspanne sehen die Experten bei 162,00 bis 163,12.

Bund-Future		162,60		0,07%

DEVISEN: - UNTER 1,06 DOLLAR - Der Euro hat am Montag seine Verluste vom Ende der Vorwoche zunächst nicht wieder gutmachen können. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,0586 Dollar und damit so viel wie im Wall-Street-Handel vom Freitag. Das ist der tiefste Stand seit etwa einem Monat. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Freitagnachmittag noch auf 1,0630 (Donnerstag: 1,0666) US-Dollar festgesetzt.

(Alle Kurse 7:10 Uhr)
Euro/USD       		1,0586		-0,05%
USD/Yen             111,42		 0,29%
Euro/Yen       		117,95		 0,24%

ROHÖL - TEURER - Die Ölpreise sind am Montag im frühen Handel leicht gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni kostete am Morgen 55,34 US-Dollar. Das waren 10 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Mai stieg um 15 Cent auf 52,39 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Daimler will 2000 Stellen in Lkw-Sparte streichen, FAZ, S. 20

- Deutsche Bahn versucht Finanzierung von Nah- und Fernverkehr zu vermischen, FAZ, S. 22

- Softbank verhandelt über Fusion von indischen E-Commerce-Unternehmen Snapdeal und Flipkart, FT, S. 13

- Bundeswirtschaftsministerium warnt vor gemeinsamen Euro-Anleihen, HB, S. 11

- Autozulieferer Kirchhoff hält bei Autoherstellern Verlagerungen der Produktion von Mexiko in die USA für möglich, Interview mit Vorstandschef Arndt Kirchhoff, HB, S. 23

- EU-Erweiterungskommissar Johannes Hahn: Europa sollte Interesse haben, dass alle Staaten des Westbalkans irgendwann EU-Mitglied werden, Interview, HB, S. 13

- Michael Otto kritisiert mangelnde Risikobereitschaft junger Unternehmer, Interview, HB, S. 1, 18, 19

- Dassault-Chef Bernard Charlès fordert Reformen in Frankreich, Interview, HB, S.

- Industriepräsident Dieter Kempf: "Die deutsche Industrie hat Alternativen zu Amerika", Interview, FAZ, S. 17

- Unterhaltsverweigerer kosten Staat jährlich 650 Millionen Euro, FAZ, S. 15

- Staatsrechtler Di Fabio plädiert für Neuordnung der europäischen Grenzkontrollen, Welt, S. 5

- Iran, Australien und Kasachstan bereiten Mitgliedschaft beim Fusionsreaktor Iter vor, Welt, S. 10

- Massive Kritik aus Union an neuer Tsipras-Forderung, Bild, S. 2

- EU-Kommission: Bei hartem Brexit drohen den Briten Versorgungsengpässe, Bild, S. 2

- Scheidender Munich-Re-Chef Nikolaus von Bomhard: Wir haben keine Angst vor Google, Interview, SZ, S. 18

- Ernährungsminister Christian Schmidt (CSU) will mehr Bio-Essen in Kantinen und Mensas durchsetzen, Funke Mediengruppe

- Umfrage der Verbraucherzentralen: Mehrheit der Bürger will europäische Standards zur Haltbarkeit von Elektrogeräten, Funke Mediengruppe

- SPD: Merkel soll strenge Bankenaufsicht gegen Trump verteidigen, Rheinische Post

- Tesla will neue Fabrik in chinesischer Stadt Guangdong bauen, Southern Metropolis Daily

- WDH: Mexiko will Freihandelsabkommen mit Argentinien und Brasilien, Interview mit mexikanischem Aussenminister Luis Videgaray in argentinischer Zeitung "Clarín"

- WDH: Ernährungsminister Schmidt für mehr Bio in Kantinen und Mensen, Funke Mediengruppe

cf/

(AWP)