Umsatz mit strukturierten Produkten im dritten Quartal deutlich über Vorjahr

Der Umsatz mit schweizerischen strukturierten Produkten erreichte im dritten Quartal 2017 einen Wert von 64,7 Mrd CHF. Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich die Wertschöpfung der grössten Emittenten des Schweizerischen Verbands für Strukturierte Produkte (SVSP) um 20%, wie der Verband am Freitag mitteilt. Gegenüber dem zweiten Quartal mit 70,7 Mrd ergab sich indes ein Rückgang um gut 8%. In den ersten neun Monaten lag die Steigerung damit bei 17%.
27.10.2017 11:30

Am meisten nachgefragt waren im dritten Quartal mit rund 57% erneut Renditeoptimierungsprodukte und Hebelprodukte stellten mit unverändert 16% erneut den zweitgrössten Anteil am Gesamtumsatz. Kapitalschutzprodukte erreichen mit einem Marktanteil von 14% ein relatives Wachstum von über 250% im Vergleich zum Vorjahr. Seit dem Tiefpunkt im zweiten Quartal 2016 sei damit der Marktanteil kontinuierlich angestiegen, schreibt der SVSP. Die viertgrösste Produktegruppe sind mit einem Anteil von 12% die Partizipationsprodukte.

Die Hebelprodukte machen zwar lediglich 16% des Umsatzes aus, mit 87% aber die grosse Mehrheit der Transaktionen. Die häufigsten Basiswerte bilden weiterhin Aktien (48%) und Devisen (34%), gefolgt von Fixed Income mit einem Anteil von 13%. Nicht-kotierte Produkte machen mit einem Anteil von 71% des Grossteil der "Strukis" aus.

Die Statistik wurde von der Boston Consulting Group erstellt und berücksichtigt sowohl gelistete, als auch nicht börsenkotierte Produkte, die in oder für die Schweiz kreiert und national sowie international abgesetzt werden. An der jüngsten Erhebung nahmen die SVSP-Mitglieder Barclays Capital, Banque Cantonale Vaudoise, Credit Suisse, Commerzbank, Goldman Sachs, Julius Bär, Leonteq, Notenstein La Roche, UBS, Vontobel sowie die Zürcher Kantonalbank teil.

cf/tp

(AWP)