Umsatz mit strukturierten Produkten im zweiten Quartal leicht unter Vorjahr

Zürich (awp) - Der Handel mit Strukturierten Produkten hat im zweiten Quartal 2016 leicht abgenommen. So erreichte der Gesamtumsatz mit in der oder für die Schweiz kreierten Produkten in der Periode von April bis Juni 58,9 Mrd CHF, was gegenüber dem Vorjahr einem Minus von 1,3% entspricht.
03.08.2016 15:15

64% des Umsatzes entfielen im Quartal auf Renditeoptimierungsprodukte, wie der Schweizerische Verband für strukturierte Produkte (SVSP) am Mittwoch mitteilt. Dahinter folgten Hebelprodukte (16%) und Partizipationsprodukte (14%). Hebelprodukte machten trotz ihrem geringen Umsatzanteil laut den Angaben mit 89% die grosse Mehrheit aller Transaktionen aus. Kapitalschutzprodukte kämen auf einen Umsatzanteil von 3%, wobei sie im Vergleich zum Vorjahr ein Wachstum von 26% verzeichneten.

ForeignExchange-Produkte stellen laut den Angaben neu den grössten Anteil der Anlageklassen (46% nach 41%). Verglichen mit dem Vorjahr verringerte sich der Anteil von Equity Produkten hingegen auf 43% von 51%. Der Anteil von Fixed income steigerte sich um fast die Hälfte auf 5,8%.

Die neue - von der Boston Consulting Group erstellte - Marktstatistik berücksichtigt sowohl kotierte als auch nicht-börsenkotierte Strukturierte Produkte, wobei der Anteil der nicht-kotierten Produkte bei rund 74% lag, wie es heisst. Damit sei der Anteil an nicht-gelisteten Produkten im Vorjahresvergleich gesteigert worden.

An der Erhebung für das Berichtsquartal haben den Angaben zufolge die SVSP-Mitglieder Barclays, Banque Cantonale Vaudoise, Credit Suisse, Commerzbank, Goldman Sachs, Julius Bär, Leonteq, Notenstein La Roche, UBS, Vontobel, Zürcher Kantonalbank teilgenommen. Sie repräsentieren den Angaben zufolge den Grossteil des Schweizer Marktes.

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(AWP)