Weniger Umsatz mit strukturierten Produkten im dritten Quartal

Zürich (awp) - Der Handel mit Strukturierten Produkten hat im dritten Quartal 2016 im Vergleich zum Vorjahr erneut leicht abgenommen. So ging der Gesamtumsatz mit in der oder für die Schweiz kreierten Produkten gegenüber dem Vorjahresquartal um 2,9% auf 53,7 Mrd CHF zurück, nachdem bereits von April bis Juni ein Rückgang um 1,3% verzeichnet wurde.
15.11.2016 17:13

65% des Umsatzes entfielen auf Renditeoptimierungsprodukte, wie der Schweizerische Verband für strukturierte Produkte (SVSP) am Dienstag mitteilt. Es folgten Hebelprodukte (16%) und Partizipationsprodukte (13%). Der Anteil der nicht-kotierten Produkte an der Wertschöpfung betrug rund 71%.

Kapitalschutzprodukte erzielten im Vergleich zum Vorjahr ein relatives Wachstum von 262%, wobei der Umsatz im Vergleich zum zweiten Quartal 2016 stabil blieb, wie der durch die Boston Consulting Group erstellten Statistik zu entnehmen ist. Den häufigsten Basiswerten lagen weiterhin Devisen und Aktien zu Grunde. Devisen stellen aber neu den grössten Anteil an Anlageklassen, nachdem der Vorjahreswert von 41% auf 46% stieg. Im Vorjahresvergleich reduzierte sich der Anteil von Aktien-Produkten von 48% auf 42%. Der Anteil von Fixed Income-Produkten steigerte sich um 127% auf anteilsmässige 6%.

An der Erhebung für das Berichtsquartal haben den Angaben zufolge die SVSP-Mitglieder Barclays, Banque Cantonale Vaudoise, Credit Suisse, Commerzbank, Goldman Sachs, Julius Bär, Leonteq, Notenstein La Roche, UBS, Vontobel, Zürcher Kantonalbank teilgenommen. Diese entsprechen den Angaben nach dem Grossteil des Schweizer Marktes.

sta/cp

(AWP)