ABB sieht sich in Indien laut "HaZ" mit Marktmissbrauchs-Vorwurf konfrontiert

Gemäss einem Bericht der "Handelszeitung" (HaZ) sieht sich der Industriekonzern ABB in Indien mit dem Vorwurf des Marktmissbrauchs konfrontiert. Die indische Wettbewerbsbehörde CCI prüfe, ob sie diesbezüglich eine Untersuchung lancieren soll, schreibt die Zeitung (Vorabdruck zur Ausgabe vom 26.01.). Dies hätten mehrere gut informierte Quellen der "HaZ" berichtet.
25.01.2017 15:58

Im Raum stehe der Vorwurf, ABB missbrauche seine Marktmacht in Indien, heisst es weiter. Den Vorwurf erhoben habe der Hersteller von Energietechnikprodukten und lokale Konkurrent InPhase, mit dem ABB bereits juristische Auseinandersetzungen führe. Ob die CCI eine formelle Untersuchung einleiten wird, sei noch offen. Dies sei vom Ergebnis des Prüfberichts des CCI-Generaldirektors abhängig.

Auf Anfrage der "HaZ" teilte ein ABB-Sprecher mit, dass die Gruppe von der CCI in dieser Angelegenheit bisher nicht kontaktiert worden sei. ABB kommentiere die Angelegenheit "in diesem Stadium" nicht weiter, so der Bericht. Der Konzern betonte, die "höchsten Standards der Corporate Governance in sämtlichen Märkten" einzuhalten und man sei "entschlossen, mit der CCI bei ihren Nachforschungen zusammenzuarbeiten".

mk/cp

(AWP)