BSI erhebt Beschwerde gegen FINMA-Entscheidung vom 23. Mai

Lugano (awp) - Die Tessiner Privatbank BSI hat beim Bundesverwaltungsgericht eine Beschwerde gegen eine Entscheidung der Finanzmarktaufsicht FINMA vom 23. Mai erhoben. Nach Ansicht der BSI war das Verfahren der FINMA "in vielerlei Hinsicht fehlerhaft" und die Verfügung als solche sei "unverhältnismässig und falsch".
23.06.2016 11:30

Gemäss FINMA hat die BSI mit Geschäftsbeziehungen und Transaktionen im Umfeld der Korruptionsaffäre des malaysischen Staatsfonds 1MDB schwer gegen die Geldwäschereibestimmungen und das Gewährserfordernis verstossen. Sie verfügte die Auslösung der BSI, sobald sie durch EFG International übernommen wird.

Die Verfügung der FINMA sei gemäss den geltenden Grundsätzen des Verwaltungsrechts rechtswidrig und unverhältnismässig, stellt die BSI am Donnerstag fest. Darüber hinaus habe die Behörde den Ruf der Bank stark beschädigt.

ra/uh

(AWP)